Fre(und)mde

Und jetzt sind wir Fremde

Beobachten uns aus dem Stillen heraus

Jeder Schritt wird überwacht

Was machst du da?

Was passiert bei dir?

Es gibt nichts, was ich vor dir verbergen kann.

 

Schleichen wie schwarze Panther um uns herum

Nur keiner macht den ersten Schritt

Ich weiß, was in dir brennt

So genau wie du mich kennst

Alles in uns schreit nacheinander

Doch nicht nach dem anderen

Sondern nach dem Altbekannten.

 

Dem was wir im Anderen von uns sehen

Niemals nach dem, was wir bereit sind zu geben

Denn wir sind uns so ähnlich und doch so verschieden

Dass ich langsam erkenne, was da tief in dir steckt

Deine schwarze Seele und tiefen Abgründe

Die du unter der perfekten Maske versteckst.

 

Die immer wieder aufbricht, wenn du die Dunkelheit nicht halten kannst

Die dunkle Seite, die du nicht sehen magst

Die du so krampfhaft wegschiebst

Dass sie dich langsam vergiftet

Und wenn du meine siehst, die ich so offen zeige

Hasst du dich selbst, dass du sie nicht zeigen kannst.

 

Dass du versuchst, sie mit Licht zu verdecken

Dabei sieht jeder den schwarzen Kern, den du nicht mehr kannst verstecken

Verteilst dein Gift genau wie jeder sonst

Ich nehms wie Gift in englisch

Denn nur schwache Seelen lassen sich davon abschrecken.

 

Du bist nicht bereit für das, was du aussendest

Rennst lieber weg, als die Folgen zu sehen

Lässt mich zurück mit Schuldgefühlen

Und nagenden Gedanken

Den Fehler bei mir suchend, zerbreche ich mir den Kopf

Doch ich hab verstanden, was du da tust.

 

Dass dein Prozess der schleichende ist

Der, den keiner sofort erkennt

Denn meine Seele ist lesbar, wie ein offenes Buch

Während deine sich hinter Unsicherheit versteckt

Hast dich vor mir in Sicherheit gebracht

Bevor ich dich durchschau und deine Seele ganz zerbrach.

 

Da hilft auch kein ich liebe dich

Dass du mir hundertmal versprichst

Um es dann in einem schwachen Moment an dich zu reißen.

 

Ich danke dir für das, was du getan hast

Denn es hat mir gezeigt, wer du wirklich bist

Dass der größte Feind immer in den eigenen Reihen sitzt.

 

Kommentar

Liebevolle Abrechnung mit all meinen zweiten Ichs und allen Abhängigkeiten, die ich loslassen gelernt habe.

5. Dez 2022

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Hi, ich bin Nadin

…und ich liebe es zu schreiben. Beim Schreiben verarbeite ich Erlebnisse und lasse Gefühlen freien Lauf.

Ich verliere mich oft in die Phantasiewelt in meinem Kopf, habe eine Schwäche für ausdrucksvolle schwarz/weiß-Fotografie und eine perfide Faszination für die menschlichen Abgründe.

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Anziehend glücklich.

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